Imagefilm

Der Imagefilm – was steckt wirklich dahinter?

Wenn es um Filmproduktionen und Marketing geht, dann spielt immer wieder der Imagefilm eine wichtige Rolle. Denn dieser ist eines der besten Mittel, um das Image eines Unternehmens zu etablieren, zu stärken und zu verbreiten. Allerdings wird mit dem Namen Imagefilm oft zu freizügig umgegangen. Viele Produktionen und Videos werden allzu schnell als Imagefilm tituliert, obwohl diese die Kriterien und wichtigen Bestandteile eines Imagefilms gar nicht erfüllen können.

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Worauf es ankommt

Worauf kommt es bei einem Imagefilm an?

Ein Imagefilm soll das Image eines Unternehmens, einer Marke, eines Produktes oder einer Person besonders hervorheben. Durch einen Imagefilm sollen das Vertrauen und die Bindung an ein Unternehmen gestärkt werden und es soll eine Markenbindung erreicht werden. Genau das ist der Sinn und Zweck eines Imagefilms.

In der Regel handelt es sich dabei um kurze Filme, die eine spezielle Botschaft über das Unternehmen transportieren und so eine Verbindung mit dem Unternehmen zu erreichen. Um genau das zu erreichen, kommt es hier auf verschiedene Punkte an, denn nur wenn der Imagefilm gut auf das Unternehmen und die Zielgruppe abgestimmt ist, kann auch der gewünschte Effekt eintreten.

Der Begriff

Imagefilm ist nicht gleich Imagefilm

- Die Länge eines Imagefilms

Generell gelten hier keine bestimmten Vorgaben, von einigen Sekunden bis zu über 10 Minuten, für einen Imagefilm ist alles möglich. Allerdings ist es besonders wichtig, dass die Zuschauer den Film bis zum Ende mit Interesse schauen und nicht gelangweilt werden. Dafür spielt die richtige Geschichte eine wichtige Rolle.

- Die passende Geschichte, Botschaft

Die Geschichte, die ein Imagefilm erzählt, stellt die Grundlage dar. Denn hier wird das Image dargestellt. Auf welche Weise und mit welchem filmischen Mittel dies umgesetzt wird, spielt dabei keine Rolle. Es ist wichtig, die Geschichte interessant und mit viel Emotion herüberzubringen. Die richtige Geschichte sorgt für die passende Botschaft. Storytelling ist dabei das Schlüsselwort. Die Botschaft mit einer passenden Geschichte auf das Unternehmen und die Zielgruppe abgestimmt zu präsentieren.

- Emotionen

Emotionen sind das A und O bei einem guten Imagefilm, denn damit wird die nötige Bindung bei den Zuschauern geschaffen. Wer einen Film nicht nur sieht und hört, sondern auch fühlt, stellt eine deutlich intensivere Verbindung mit diesem und somit auch mit dem Unternehmen her. Dafür eignet sich ein Imagefilm besonders gut, denn Emotionen lassen sich damit intensiver vermitteln als mit allen anderen Werbemitteln.

- Die Verbesserung des Images

Ein Imagefilm unterscheidet sich deutlich von anderen Filmen, wie zum Beispiel Werbefilmen. Denn dabei geht es nicht vorrangig um den Verkauf eines bestimmten Produktes oder den Verkauf generell. Es soll eine Bindung hergestellt werden, eine Botschaft, die für das Unternehmen steht. Dabei soll keine kurzfristige Zielsetzung erfolgen, sondern auf lange Sicht ein Erfolg und eine Verbesserung des Images des Unternehmens erreicht werden. Sich mit den Unternehmen, dem Produkt, der Marke identifizieren, das ist der Sinn und Zweck eines Imagefilmes.

 

Wie hebt sich der Imagefilm von anderen Filmproduktionen ab?

Es gibt viele verschiedene Bereiche, in denen eine Filmproduktion eingesetzt werden kann. Dabei eignen sich für die verschiedenen Zwecke auch die verschiedenen Arten von Filmen. Diese unterscheiden sich aber in wesentlichen Eigenschaften von einem Imagefilm.

• Ein Produktfilm

Ein Produktfilm kann unterschiedlich aufgebaut sein, beschreibt aber immer ein bestimmtes Produkt. Dabei kann es sich um ein Erklärvideo oder auch einen Werbefilm handeln. Das Produkt und die Vorteile dessen werden genau beschrieben und so soll das Interesse mit den Vorteilen geweckt werden.

• Ein rekrutier Film

Bei einem solchen Film, der auch oft als Incentive-Film bezeichnet wird, handelt es sich um Filme, die speziell für das Werben von neuen Mitarbeitern hergestellt werden. So sollen die Vorteile als Arbeitgeber herausgearbeitet werden, um das Interesse neuer guter Mitarbeiter am Unternehmen zu wecken. Hier gibt es verschiedene Methoden, besonders beliebt sind hier Interviews mit bestehenden Mitarbeitern und der Vorstellung des Arbeitsplatzes.

• Ein Mood-Cut

Ein Mood-Cut ist in der Regel ein Zusammenschnitt verschiedener emotionaler Szenen oder Bilder, die mit Musik unterlegt werden und so eine Vorschau für einen Film oder einen Werbefilm darstellen. Der Zuschauer soll Lust auf mehr bekommen, es soll das Interesse geweckt werden, den eigentlichen Film zu sehen.

• Ein Testimonial

Dabei handelt es sich in der Regel um Bewertungen von anderen Kunden oder Nutzer. Dabei können hier Influencer genutzt werden, die ein bestimmtes Produkt beschreiben und die verschiedenen Funktionen vorstellen und anpreisen. Dabei handelt es sich um indirekte Werbung, die durch die Wahl der Kunden an die Zielgruppe gerichtet ist.

Bei all diesen Varianten, und es gibt noch viele mehr, handelt es sich nicht um Imagefilme. Allerdings werden gerade Mood-Filme oder auch Testimonials oft als Imagefilme bezeichnet. Der Grund dafür ist oft, dass mit der Wahl eines Influencers oder der Emotion und der Verbindung eines Mood-Cuts oft ein Image verbunden wird. Der Inhalt unterscheidet sich aber deutlich.

Auch der Incentive-Film wird oft fälschlicherweise als Imagefilm bezeichnet. Bei all diesen Produktionen ist das Ziel aber ein anderes. Es soll ein Kauf oder eine Bewerbung aktiv und sofort erreicht werden, es geht nicht um das Image des Unternehmens auf lange Sicht.