Making of what?

Making-of was ist das?

Den Begriff Making-of kennt jeder. Was genau ist damit gemeint? Generell wird damit der Blick hinter die Kulissen eines Filmes, eines Musikvideos oder anderen Produktionen geworfen. Aber auch hier gibt es Unterscheidungen. Die verschiedenen Arten eines Making-of haben einen anderen Hintergrund und dienen einem anderen Zweck.

Was genau dahinter steckt und warum ein Making-of auch für einen Imagefilm oder einen Unternehmensfilm Sinn macht, das möchten wir hier klären.

Eine Frau steht am Kopierer
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Die Arten des Making-of

Welche Arten von Making-of gibt es?

Es gibt 2 verschiedene Arten von Making-of. Es gibt dokumentarische Making-of und werbliche Making-of. Beide verfolgen einen bestimmten Zweck und können so auch unterschiedlich eingesetzt werden. Darin liegt der große Unterschied:

Wir gehen ins Detail

Die Kategorien des Making-of

Dokumentarisches Making-of

Ein dokumentarisches Making-of soll genau das sein, eine Dokumentation der Entstehung eines Filmes. Dann wird die eigentliche Filmproduktion, meist schon ganz früh, von einem Making-of-Team begleitet. Dabei soll die Entstehung des eigentlichen Films festgehalten werden. So entstehen ganze Dokumentationen, die für Interessierte besonders spannend sind. Wie entsteht ein Film? Wie werden die verschiedenen Vorstellungen umgesetzt? Was passiert wann? Wie umfangreich sind die Dreharbeiten und auch die Vor- und Nachbereitung? Genau aus diesem Grund startet die Produktion eines Making-of schon in den frühen Phasen einer Filmproduktion.

Das erste Beispiel für genau solche Making-of bietet Walt Disney, denn dieser startete schon in den 50er Jahren damit, um so den Interessierten einen Einblick hinter die Kulissen zu bieten. Auch heute dienen solche Making-ofs Filmhistorikern, die Entwicklung zu belegen.

Aber nicht nur die Dokumentation der eigentlichen Entstehung gehören in ein Making-of, dazu gehören auch Interviews mit den verschiedenen Akteuren. Schauspieler, Regisseure und auch die Menschen hinter der Kamera kommen oft zu Wort. Je nachdem, um was für eine Produktion es sich handelt, sind verschiedene Bereiche besonders interessant. Genau diese drücken in den verschiedenen Interviews ihre persönlichen Eindrücke und Empfindungen aus. So entsteht für die Filmbegeisterten ein umfassender Gesamteindruck, der zum besseren Verständnis beiträgt.

Aber wie lange dauert in der Regel ein Making-of? Generell lässt sich sagen, dass ein dokumentarisches Making-of zwischen 20 und 25 Minuten dauert. Es kommt jedoch auch auf die Art der eigentlichen Filmproduktion und auf das Interesse und die Interessengemeinschaft an. Bei großen und aufwendigen Produktionen wie zum Beispiel bei „Herr der Ringe“ kann ein Making-of auch gerne einmal eine ganze DVD füllen. In solchen Fällen ist die aufwendige Entstehung des Filmes so umfangreich, dass ein solches Making-of bis zu 5 Stunden gehen kann.

Werbliches Making-of

Bei den sogenannten werblichen Making-of-Produktionen handelt es sich meist um einen kurzen Einblick in die Produktion mit kurzen Ausschnitten des eigentlichen Films und vor allem mit Interviews. Da werbliche Making-ofs vor der eigentlichen Ausstrahlung des Films ausgestrahlt werden, muss hier vor allem darauf geachtet werden, die Handlung nur anzuschneiden. So wird das Interesse der Zuschauer geweckt, aber die Handlung nicht verraten. Genau das sollen werbliche Making-of-Produktionen erreichen, das Interesse wecken und so möglichst viele Zuschauer in die Kinos locken.

Der Nutzen eines Making-of kann sehr groß sein, denn das Material, das bei der Produktion entsteht, lässt sich vielfältig einsetzen. Genau das kann auch der Vorteil eines Making-of bei einem Unternehmensfilm sein.

Warum macht ein Making-of bei einem Unternehmensfilm Sinn?

Auch für Unternehmensfilme macht ein Making-of großen Sinn. Denn wie auch bei Musikproduktionen lässt sich das entstandene Material oft sogar in den eigentlichen Unternehmensfilm einarbeiten. So lassen sich einzelne Szenen oder auch Ausschnitte aus Interviews hervorragend in den eigentlichen Film einarbeiten und bieten so einen guten Einblick. Auch der Eindruck von einem Unternehmen mit dem Blick hinter die Kamera kann deutlich besser vermittelt werden.

Vor allem aber Interviews mit den Mitarbeitern und deren Mitwirkung am eigentlichen Film lassen sich bestens nutzen. Aus dem Material des Making-of kann später auch hervorragend ein weiterer Imagefilm entstehen. Das Material lässt sich auf viele Weisen nutzen und sorgt so für noch mehr Möglichkeiten für Werbung und Imagearbeit.

Es macht also auf jeden Fall Sinn bei einem Unternehmensfilm auch ein Making-of auszuarbeiten. So lässt sich aus ein wenig mehr Aufwand und Investition deutlich mehr Nutzen ziehen. Mit dem richtigen Schnitt lassen sich unzählige Vorteile erarbeiten. Dabei können die verschiedenen Inhalte an die unterschiedlichen Medien angepasst werden. Vor allem auf der eigenen Website macht ein Making-of des Unternehmensfilm einen guten Eindruck und bietet potenziellen Mitarbeitern und Kunden einen noch besseren Einblick in das Unternehmen und den Umgang mit den Mitarbeitern.

Die Dauer ist in den meisten Fällen nicht länger als der eigentliche Film. Aber auch einzelne Szenen können in den verschiedenen anderen Filmen oder Arbeiten eingebunden werden.

Unter welche Kategorie fällt das Making-of eines Unternehmensfilms?

In welche Kategorie lässt sich nun aber das Making-of eines Unternehmensfilm einordnen? Dabei handelt es sich hier um ein werbliches Making-of, das aber einen noch größeren Nutzen zu bieten hat. Der Wert ist deutlich größer. Die vielfältige Nutzung des Materials macht es noch interessanter und noch werbefähiger.

Ein Unternehmensfilm Making-of ist auf jeden Fall eine gute und wichtige Investition.