Sat-LIVE-Stream

Warum Internet aus dem All trotz „Umlaufbahn“ nicht disconnected 

Hereinspaziert, hereinspaziert! Die Raumfahrt ist eine Welt voller Wunder. Jedes Kind weiß, dass sich Satelliten in Kreisbahnen um die Erde bewegen müssen, um nicht vom Himmel zu fallen. Doch müsste dann nicht bei einem Sat-LIVE-Stream die Verbindung jedesmal unterbrechen, wenn der Satellit hinter dem Horizont verschwindet? Zu jeder Zeit vollführen die Satelliten am Sternenhimmel eine Zaubershow voller Tricks und Illusionen, sorgen für Wetter- und Klimadaten, sichern LIVE\-Broadcasting und GPS. Damit ein Sat-LIVE-Stream zuverlässig auf jedem erdenklichen Flecken unseres schönen Planeten funktioniert, bedient er sich zweier Zaubertricks: GSO und Starlink. 

Weinberge in Oppenheim
SHOWREEL Nr. 4

Showreel unserer Produktionen aus dem Jahre 2016. Das war ein tolles Jahr für uns, vo... mehr erfahren!

 

Unsere magische Verbindung zum Himmel

GSO-Satelliten schweben still über uns

Es gibt sie tatsächlich: Satelliten, die fest an einem Punkt des Horizonts stehen und scheinbar über uns schweben. Das Zauberwort GSO steht hierbei für geostationärer Orbit. Die Umlaufbahn ist dabei in einer Höhe gewählt, dass die Satelliten sich synchron mit der Erdrotation bewegen. Die Illusion des Am-Himmel-Stehens ermöglicht eine dauerhafte Verbindung des Sat-LIVE-Streams. GSOs werden vor allem für Tele-Kommunikationssatelliten (zum Beispiel für die Video-LIVE-Übertragung) genutzt. Durch ihre große Flughöhe decken sie ein weites Gebiet ab. Fast die gesamte Hälfte des Planeten kann von einem einzigen Satelliten im GSO bedient werden. Auf diese Weise kann unser EB\-Team eine stabile und schnelle Internetverbindung beispielsweise via KA-Sat von jedem Ort aus herstellen und einen Sat-LIVE-Stream von jeder erdenklichen Location aus gewährleisten. 

KA-Sat ist top geeignet für jeden Sat-LIVE-Stream

Ist Elon Musk bescheuert? 

Wenn doch ein einziger Satellit ausreicht, um riesige Gebiete mit Internet zu versorgen, warum schickt Elon Musk mit Starlink dann eine Armada von tausenden Satelliten ins All? Es klingt verrückt. Ist es aber nicht wirklich. Für die meisten Sat-LIVE-Streams ist es nicht sonderlich entscheidend, aber GSO-Satelliten haben auch einen Nachtteil: die Lichtgeschwindigkeit. Da sich nichts, auch keine Information, schneller als das Licht bewegen kann, brauchen Signale zu den in 36.000 km Höhe fliegenden KA-Sat hin und zurück gut eine viertel Sekunde. Es gibt keinen Zaubertrick mit dem man die Lichtgeschwindigkeit erhöhen könnte. Für manche Anwendungen wie zum Beispiel Online-Gaming ist eine solche Verbindung daher ungeeignet (Für eine LIVE\-Produktion wie ein Eventstreaming ist diese noch sehr geringe Latenz meist nicht so entscheidend). Die Satelliten des Starlink-Netzwerkes fliegen deswegen in einer Höhe von nur 550 km und befindet sich damit im Low Earth Orbit (LEO). Die geringe Höhe ermöglicht eine geringe Latenz, bringt aber weitere Hindernisse mit sich. Zum Beispiel die Erdatmosphäre. Satelliten im Low Earth Orbit werden beständig durch eine extrem dünne aber noch vorhandene Luftschicht gebremst, weshalb Starlink-Satelliten von Zeit zu Zeit wieder beschleunigt werden müssen, um nicht vom Himmel zu fallen. Außerdem müssen die Antennen auf der Erde ständig und automatisch neu ausgerichtet werden, da die Satelliten sich relativ schnell über den Horizont bewegen. Welche Satellitenverbindung für welches Sat-LIVE-Stream am besten geeignet ist, muss von Fall zu Fall entschieden werden. Wir wollen da sicher keine Stream Wars zwischen den verschiedenen Systemen losbrechen. Fakt ist jedoch, dass Sie durch eine satellitengestützte Internetverbindung ein Sat-LIVE-Stream von überall auf dem Planeten verzaubern kann.